„Coa­ching“ oder „Super­vi­si­on“?

Immer wie­der wird der Unter­schied zwi­schen „Coa­ching“ und „Super­vi­si­on“ dis­ku­tiert. Dabei ist die Über­schnei­dung groß.

Nach mei­nem Ver­ständ­nis ver­ein­facht gesagt: Jedes Coa­ching ist auch Super­vi­si­on oder hat zumin­dest super­vi­so­ri­sche Ele­men­te, aber nicht jede Super­vi­si­on ist Coaching.

Bei­de Ansät­ze eint, dass meist nach einer Auf­trags­klä­rung Zie­le für die gemein­sa­me Arbeit defi­niert und ver­folgt wer­den. Dabei wer­den Rol­len­ver­hal­ten, Ver­hal­tens­mus­ter, Qua­li­tät der Arbeit, der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Inter­ak­ti­on aus dem beruf­li­chen Kon­text mit Hil­fe der pro­fes­sio­nel­len Beglei­tung reflek­tiert und Mög­lich­kei­ten und Ansät­ze der Ver­bes­se­rung und Opti­mie­rung erar­bei­tet. Im Hin­ter­grund spie­len bei bei­den Ansät­zen selbst­ver­ständ­lich auch die per­sön­li­chen Lern­er­fah­run­gen ein­zel­ner oder von Grup­pen und Sys­te­men ein wich­ti­ge Rolle.

Wäh­rend der Begriff „Super­vi­si­on“ eher in Kon­tex­ten der päd­ago­gi­schen oder der sozia­len Arbeit zu fin­den ist, begeg­net der Begriff „Coa­ching“ meist im Zusam­men­hang mit Führungskräften.